Ausgezeichnete Medizin im Landkreis: Mehrere Ärzte aus Schwäbisch Hall in FOCUS und Stern gewürdigt

In den aktuellen Ärztelisten von FOCUS und Stern sind mehrere Mediziner des Diak Klinikums Schwäbisch Hall ausgezeichnet worden. Gewürdigt wurden im FOCUS Prof. Dr. med. Benjamin Knier für Multiple Sklerose, Prof. Dr. med. Michael Medinger für Leukämie und Knochenmarkerkrankungen, Lungentumoren und Palliativmedizin, Prof. Dr. med. Markus Golling für Antirefluxchirurgie, Gallenblasen- und Gallenwegschirurgie sowie Hernienchirurgie und Prof. Dr. med. Stefan Huber-Wagner für Unfallchirurgie. In der Stern-Ärzteliste 2026 werden außerdem Prof. Dr. med. Stefan Kommoss für gynäkologische Tumoren sowie Prof. Dr. med. Claus-Georg Schmedt für Venenerkrankungen genannt.
„Damit wird sichtbar, was Patientinnen und Patienten im Landkreis täglich erleben: hohe fachliche Kompetenz und spezialisierte Behandlung im Diak Klinikum Landkreis Schwäbisch Hall als Krankenhaus der Zentralversorgung“, freut sich Landrat Gerhard Bauer über die Auszeichnung der Chefärzte. Klinik-Geschäftsführer Werner Schmidt lobt neben den Chefärzten die Teamleistung aller Ärzte, Funktions- und Pflegekräfte, die notwendig ist, um die hohen Anforderungen für die Qualitätssiegel zu erreichen.

Für Prof. Knier ist die Auszeichnung ein Signal für den weiteren Ausbau spezialisierter Versorgung in der Region. „Wenn man Multiple Sklerose richtig erkennt und richtig behandelt, kann man den meisten Patienten heute ein komplett normales Leben ermöglichen“, sagt der Chefarzt der Neurologie. Am Diak Klinikum wird die Versorgung in diesem Bereich weiter gestärkt, unter anderem durch eine ambulante spezialärztliche Versorgung (ASV) für Multiple Sklerose, die seit 01.04.2026 angeboten und weiter ausgebaut wird. Auch Prof. Schmedt, Ärztlicher Direktor in Schwäbisch Hall, sieht die Auszeichnung als Bestätigung für ein Spektrum, das über die engere Versorgung hinausreicht. „Neben der üblichen Gefäßchirurgie runden wir unser Behandlungsspektrum auch im venösen Bereich ab“, sagt Schmedt. Gerade bei modernen, schonenden Verfahren zur Behandlung von Venenerkrankungen zeigt sich, wie wichtig Spezialisierung und wissenschaftliche Begleitung auch in kleineren Teilbereichen der Medizin sind. Prof. Golling wurde 2025 für sein medizinisches Lebenswerk mit dem „Best Researcher Award“ ausgezeichnet und wiederholt auch mit mehreren Focus-Siegeln. Seine fachliche Reichweite erzielt er durch renommierte Publikationen und Vorträge, hohe Fallzahlen in diesen viszeralchirurgischen Bereichen untermauern seine handwerkliche Expertise.

Auch wenn keine Tumor-Therapien mehr zur Verfügung stehen, heißt das für Prof. Medinger nicht, dass man nichts für den Patienten machen kann. Unter anderem wurde er für Palliativmedizin ausgezeichnet und sieht in der Symptom-Linderung auch einen seiner Schwerpunkte: „Bei mir und meinem Team steht dann die Lebensqualität im Vordergrund.“ Für Prof. Kommoss, der für die Behandlung gynäkologischer Tumore in die Stern-Liste aufgenommen wurde und ein millionenschweres Forschungsprojekt verantwortet, steht ebenfalls der einzelne Mensch im Zentrum: „Frauen medizinisch sicher zu begleiten und ihnen gleichzeitig eine Umgebung zu geben, in der sie sich aufgehoben fühlen: Das ist unser Antrieb!“ In Deutschland gibt es über 16.000 Unfallchirurgen. Prof. Huber-Wagner sagt mit Blick auf die vielen Fachkolleginnen und -kollegen: „Für mich stellt es eine große Ehre und Auszeichnung dar, unter den 109 für die Focus-Ärzteliste ausgewählten Unfallchirurgen im Fach Unfallchirurgie empfohlen zu sein.“

Die viel gelesenen Ärztelisten der Magazine sind ein wichtiger Gradmesser für medizinische Reputation und machen sichtbar, welche hohe fachliche Qualität Patientinnen und Patienten in der Region vorfinden.

 

Foto (vlnr): Prof. Dr. med. Stefan Kommoss, Prof. Dr. med. Benjamin Knier, Prof. Dr. med. Markus Golling, Prof. Dr. med. Michael Medinger, Prof. Dr. med. Claus-Georg Schmedt, Prof. Dr. med. Stefan Huber-Wagner

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