Der etwas andere Nähkurs im Diak Klinikum

Über 100 verschiedene Fäden stehen im Diak Klinikum zur Auswahl, um die unterschiedlichsten Wunden wieder zu verschließen. Die Qual der Wahl haben die Ärztinnen und Ärzte dabei allerdings nicht, da es je nach Indikation der zu verschließenden Wunde immer nur den einen richtigen Faden gibt: resorbierbar, nichtresorbierbar, glatt, geflochten und alle in vielen verschiedenen Fadenstärken. Das und die unterschiedlichen Nahttechniken erlernen die Studenten im Haller Diak an ganz und gar schmerzunempfindlichen Objekten: Orangen und Bananen müssen herhalten. Hochkonzentriert folgen die Studenten des Kurses den Anweisungen und Erklärungen von Dr. Madeleine Rupp, Oberärztin in der Allgemein- und Viszeralchirurgie im Diak. Dr. Rupp freut sich über die große Gruppe von Studenten, denn das ist ein gutes Zeichen, dass der Nachwuchs im medizinischen Bereich im Diak gesichert ist.

Die zukünftigen Kolleginnen und Kollegen im Diak können mit dieser Übung später im OP stressfrei arbeiten, da das Übungsmaterial die menschliche Haut sehr gut simuliert. Sie haben Techniken geübt, wie z.B. die intrakutane Naht für exponierte Körperstellen, die nur einen feinen Strich auf der Haut hinterlässt.

Der präzise Verschluss von Hautwunden ist die wichtige Grundlage für eine unkomplizierte und schnelle Heilung betont Dr. Rupp gegenüber den Studierenden, die eine Orange nach der anderen und Banane für Banane verarzten. Heute Abend gibt es Obstsalat, freut sich die engagierte Gruppe.

Foto Diak Klinikum: Dr. Rupp gibt Tipps und Anweisungen für eine präzise Naht.

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