Diak Klinik für Viszeralchirurgie erhält Mutterschutzsiegel für schwangere Ärztinnen

„Hier arbeiten schwangere Ärztinnen adäquat weiter“ bescheinigt das Siegel des Deutschen Ärztinnenbund e.V., das der Viszeralchirurgie im Diak Klinikum Landkreis Schwäbisch Hall erneut verliehen wurde. Die Klinik wurde als Positivbeispiel für gelungenen Mutterschutz auf der Website des DÄB gelistet.

Der Mutterschutz stellt für schwangere Ärztinnen immer noch ein großes Karrierehindernis dar, da zeitliche Nachteile in ihrem beruflichen Fortkommen entstehen. Durch die Anpassung des Arbeitsplatzes bzw. der Arbeitsbedingungen ermöglicht das Diak schwangeren Ärztinnen in der Viszeralchirurgie mit weiterbildungsrelevanten Inhalten weiterbeschäftigt zu werden; auch der Einsatz im OP gehört dazu. „Die Vorgaben des Mutterschutzgesetztes werden hier im Sinne der schwangeren Ärztinnen umgesetzt“, erklärt Dr. Madeleine Rupp, Oberärztin in der Diak Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie. „Die Vereinbarkeit von Schwangerschaft und ärztlicher Tätigkeit ist uns hier sehr gut gelungen und das bedeutet für die Kolleginnen einen erheblichen Vorteil für ihre berufliche Entwicklung, das bestätigen viele positive Erfahrungen meiner Kolleginnen“, fügt Rupp begeistert hinzu.

Auch Frau Priv.-Doz. Dr. Niclauss, Oberärztin und Leiterin des Adipositaszentrums, berichtet: „Ich habe während meiner Schwangerschaft bis 2 Monate vor der Geburt operiert, und habe dies nicht als außerordentliche Belastung empfunden, sondern im Gegenteil als Chance, die Patienten auch weiterhin operativ versorgen zu können.“

 

Foto (vlnr): Dr. med. Madeleine Rupp, Dr. med. Antje Knauer, Laura Kraft, Jasmin Fietz, Simone Jessensky

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