Kein Weg zu weit – Kenianer hospitieren im Diak Klinikum

Über 9000 Kilometer liegen zwischen Schwäbisch Hall und Eldoret in Kenia; eine Tagesreise mussten die drei Gäste aus Kenia auf sich nehmen, um bei Dr. Steinhagen, Chefarzt der Orthopädie im Haller Diak, über die Schulter zu schauen. Eine seit vielen Jahren bestehende Kooperation ermöglicht es, dass über diese weite Entfernung ein medizinischer Austausch stattfindet. Die beiden Hospitanten wurden von Professor Lelei, der einer der führenden Endoprothetiker in Kenia ist, begleitet. Er selbst war einst ein Schüler des Begründers der Endoprothetik in Kenia und leitet heute das St. Lukes Hospital in Eldoret, das zu den führenden Kliniken in der Endoprothetk in ganz Ostafrika zählt.

Einmal im Jahr folgt dann Dr. Steinhagen der Einladung aus Kenia, um auf einem dortigen Kongress, Vorträge und Workshops zu halten und bei Operationen mit schwierigen Befunden zu unterstützen. Der Austausch zwischen den Medizinern ist für beide Seiten ein Gewinn, betont Dr. Steinhagen, und ein sehr gutes Beispiel für die Bedeutung von internationalen Hospitationen im Gesundheitswesen. Dr. Steinhagen konnte Dr. Yegon und Dr. Oike in dieser knappen Woche wertvolles Wissen und Erfahrungen vermitteln und freut sich, damit die Zukunft der Medizin zu unterstützen.

Auf Dr. Steinhagens Frage, wie ihnen Schwäbisch Hall gefällt, antworteten die Kenianer mit großer Übereinstimmung, dass sie ihren Aufenthalt in dieser charmanten Stadt sehr genießen; nur die Kälte mache ihnen etwas zu schaffen, fügen sie mit einem Augenzwinkern hinzu.

Foto Diak Klinikum: Dr. Steinhagen und die Gäste aus Kenia bei einer Hüft-OP.

weitere Bilder