Bei Hautkrebs muss der Chirurg ran
Jedes Jahr erhalten in Deutschland rund 375.000 Menschen die Diagnose Hautkrebs. Er ist damit eine der häufigsten Krebserkrankungen. Weshalb bei der Behandlung der Plastische Chirurg unverzichtbar ist, erläutert Dr. Florian Schober, Chefarzt der Klinik für Plastische-, Ästhetische & Handchirurgie im Diak Klinikum, in seinem DIAKademie-Vortrag am Dienstag, 5. Mai, um 19 Uhr im Haus der Bildung in Schwäbisch Hall.
Die Haut ist die äußere Hülle des Körpers. Bei einem Erwachsenen umfasst sie eine Fläche von bis zu zwei Quadratmetern und wiegt mehrere Kilogramm. Die Haut ist damit das größte und schwerste Organ des Menschen – und ist ein Leben lang zahlreichen, oft auch belastenden Einflüssen ausgesetzt. Die größte Belastung ist die natürliche UV-Strahlung der Sonne, mittlerweile werden aber auch die künstlichen UV-Strahlen in Solarien als krebserregend eingestuft.
Die meisten Betroffenen erkranken am hellen oder weißen Hautkrebs, der nur selten Tochtergeschwülste bildet und deshalb weniger gefährlich ist als der schwarze Hautkrebs, das maligne Melanom. Dieses tritt in den letzten Jahren immer häufiger auf. Melanome können bereits in einem frühen Stadium Metastasen bilden und dann oft nicht mehr geheilt werden. Umso wichtiger ist die rechtzeitige Behandlung. Je früher Hautkrebs erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen. Die Therapie der Wahl, sagt Chefarzt Dr. Schober, ist die vollständige chirurgische Entfernung des Tumors. Der Plastische Chirurg sei in der interdisziplinären Hautkrebsbehandlung ein unverzichtbarer Partner, um die bestmögliche onkologische Sicherheit zu erreichen.
INFO Der DIAKademie-Vortrag von Chefarzt Dr. Florian Schober zur Behandlung von Hautkrebs findet am Dienstag, 5. Mai, um 19 Uhr im Haus der Bildung in Schwäbisch Hall statt. Die Teilnahme ist kostenfrei.