Aktuelle Informationen zum Coronavirus

Das Diak Klinikum Schwäbisch Hall handelt bei einem Verdacht auf das Corona-Virus nach den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes, die wiederum auf aktuellen Mitteilungen der WHO basieren. Bei Lungenkrankheiten wie dem Corona-Virus sind vor allem Menschen mit einem geschwächten Immunsystem gefährdet.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konzentrieren sich voll und ganz auf das Wohl der am Diak auf der Isolierstationen befindlichen Patienten. Die Notfallversorgung, zum Beispiel nach Unfällen, bei Schlaganfällen oder Herzinfarkten wird selbstverständlich aufrechterhalten.

Um die Verbreitung des Corona-Virus möglichst zu unterbrechen und zum Schutz unserer Patienten, unserer Mitarbeitenden sowie zu Ihrem eigenen Schutze, haben wir aktuell die Besuchszeiten geändert. Aufgrund der Situation sind derzeit keine Besuche bei Angehörigen und Freunden gestattet. In Ausnahmefällen, beispielsweise auf unseren onkologischen Stationen oder der Kinderklinik, besprechen Sie sich bitte vorab mit dem Stationspersonal. 

Für diese Menschen gelten Ausnahmeregelungen:
- Begleitperson von Schwangeren zur Entbindung
- Eltern von Frühchen
- Begleitperson eines älteren, gebrechlichen oder dementen Menschen
- Angehörige von Patienten der Palliativstation oder der Onkologie
- Eltern kranker Kinder (Mutter oder Vater)
- Begleitperson eines Patienten, der in die Notaufnahme gebracht wird
- Angehörige, die einen Patienten besuchen, der im Sterben liegt
- Dolmetscher und gerichtliche Betreuer

Wir bitten Schwangere, die kurz vor der Entbindung stehen, folgendes zu beachten:

Bitte rufen Sie, bevor Sie sich auf den Weg zu uns machen, vorab im Kreißsaal unter 0791-753-4642 an.
Derzeit finden KEINE Kreißsaalführungen und Infoabende zur Geburt statt. Hier können Sie dennoch einen Eindruck unserer Räumlichkeiten gewinnen.
Leider können wir derzeit auch keine Hebammen-Anmeldesprechstunden anbieten.
Wir bitten Schwangere, die zur ambulanten Untersuchung kommen, künftig ohne Begleitung zu erscheinen.

Väter dürfen während und nach der Geburt bei Mutter und Kind sein. Ein längerfristiger Aufenthalt für Begleitpersonen und der Besuch auf der Wochenstation sind derzeit leider nicht möglich. Uns sind die Herausforderungen für junge Familien bewusst und sicher hat sich niemand den Start in ein gemeinsames Familienleben so vorgestellt. Wir bitten aber um Verständnis, dass in dieser Situation sehr strenge Schutzregeln gelten.

 

Vielen Dank für Ihr Verständnis und ein herzliches  Dankeschön an alle Mitarbeitenden im Diak Klinikum, die sich für Patientinnen und Patienten stark machen.

Wer in der vergangenen Zeit in China, im Iran, in Italien, in Südkorea in der Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang) oder in Frankreich in der Region Grand Est (diese Region enthält Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne), Madrid oder Tirol war und innerhalb von 14 Tagen grippeähnliche Symptome wie Fieber und Husten wahrnimmt, kann sich bei den benannten Adressen oder zunächst bei seinem Hausarzt informieren. Da die Symptome und der Krankheitsverlauf des Corona-Virus denen einer Grippe sehr ähnlich sind, sollte man keine voreiligen Rückschlüsse ziehen. Die Zahl von Grippeerkrankten durch das Influenza-Virus ist in diesem Jahr sehr hoch.

Hier erhalten Sie Informationen:           

  • Robert-Koch-Institut
    www.rki.de
    telefonisch 030 187 540
     
  • Landesgesundheitsamt in Stuttgart
    montags bis freitags zwischen 09:00 und 16:00 Uhr
    telefonisch unter 0711 904-39555
     
  • Gesundheitsamt Schwäbisch Hall
    montags bis freitags zwischen 08:00 und 12:00 Uhr
    montags bis Mittwoch zwischen 13:00 und 15:30 Uhr
    donnerstags bis 17:00 Uhr
    telefonisch unter 0791 755-6210 und 0791 755-6222 
    E-Mail: gesundheitsamt@LRASHA.de

Im Diak Klinikum ist das medizinische und pflegerische Personal vorbereitet und arbeitet nach einem Hygieneplan auf der Grundlage der Richtlinien des Robert-Koch-Instituts. Täglich werden neue Entwicklungen besprochen. Im Ernstfall greift das Klinikum auf ein etabliertes Meldesystem und vorhandene Abläufe zurück.

In begründeten  Verdachtsfällen werden in enger Zusammenarbeit mit den Gesundheitsbehörden Vorkehrungen getroffen, um den Befund zu sichern, die betreffenden Patienten zu isolieren und zu behandeln. Die notwendigen hygienischen, medizinischen und technischen Voraussetzungen zur Erstversorgung von Patienten sind im Diak gewährleistet.

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