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Fort- und Weiterbildung

PJ-Studierende

Als akademisches Lehrkrankenhaus der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg besteht bei uns die Möglichkeit, einen Abschnitt des Praktischen Jahres im Rahmen des Medizinstudiums zu absolvieren.

Sollten Sie sich  interessieren, so nehmen Sie bitte direkt mit unserem Sekretariat Kontakt auf. Wir würden uns freuen, Ihnen in Ihrer PJ-Zeit das Fach Anästhesie näher zu bringen.

Jeder der Ärzte und Pflegenden wird sich größte Mühe geben, ihre Eingewöhnung und Anleitung so reibungslos wie nur möglich zu gestalten. Jeder wird versuchen sie auf seine persönliche Art und Weise vom Fachgebiet zu begeistern und zu überzeugen. Denn das sind die erklärten Ziele:

  • Sie sollen sich bei uns wohl fühlen.
  • Sie sollen uns immer in bester Erinnerung behalten.
  • Vielleicht werden Sie einmal Teil unseres Teams !

weitere Informationen

Vor Ort  können wir Ihnen fast alle praktischen Fähigkeiten beibringen. Ihre Aufgabe ist es jedoch, die fachlichen Hintergründe durch aktives Studium zu vertiefen und sich anzueignen. Geeignete Bücher empfehlen wir Ihnen gerne. Zu Beginn des PJ-Tertials bei uns ordnen wir Ihnen einen Weiterzubildenden oder einen Facharzt zu, mit dem Sie in der ersten Zeit einen Einstieg finden. Während dieser Phase rotieren sie durch verschiedene OP-Bereiche, über die Intensivstation auf die Prämedikationsambulanz und auf Wunsch auch auf den Notarztwagen. Sie haben bei uns sehr viele Möglichkeiten Praktisches zu erlernen. In gewisser Weise stellt das Ausmaß des „Mitmachens“ auch ein Qualitätsmerkmal für das Praktische Jahr in der Anästhesie des Diakonie-Klinikums Schwäbisch Hall dar. Neben den 2-wöchentlichen PJ-Fortbildungen, Ultraschalltrainings und vorbreitenden Staatsexamensbesprechungen mit dem Chef der Klinik haben Sie die Möglichkeit an allen Diensten nach Belieben und Interesse teilzunehmen. Sie können  und sollen auch selber entscheiden welche Kollegen/-innen sie gerne begleiten. Ein PJ-Tertial in der Anästhesie in Schwäbisch Hall sollen Sie in allerbester Erinnerung behalten.

Wir sind grundsätzlich daran interessiert unser Team durch neue, motivierte und interessierte Mitarbeiter zu erweitern, ungeachtet Ihres derzeitigen Ausbildungsstandes.

Sie können bei uns Ihre volle Weiterbildungszeit absolvieren. Der Chefarzt der Klinik, Prof. Dr. med. Thorsten Steinfeldt ist zur vollen Weiterbildung für das Fach Anästhesiologie und für die Zusatzbezeichnung "Intensivmedizin" durch die Landesärztekammer Nordwürttemberg ermächtigt. Da wir über nahezu alle operativen Fachgebiete verfügen, können Sie bei uns fast alle Anästhesien durchführen, die Sie für Ihren Facharztkatalog benötigen. Auch ambulante Anästhesien können Sie in unserer Klinik durchführen. Kooperationen und Hospitationsmöglichkeiten runden die Ausbildung ab. Neben den verschiedenen Allgemeinanästhesieverfahren werden Sie bei uns alle wichtigen Regionalanästhesieverfahren in zeitgemäßer Technik (Ultraschallgestützte Punktion) erlernen und einsetzen.

Mit mehr als 13.000 anästhesiologischen Leistungen bietet die Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin ideale Voraussetzungen für eine klinisch ausgerichtete Weiterbildung zum Anästhesisten. Persönliche Betreuung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind genauso selbstverständlich wie eine strukturierte Durchführung der Weiterbildung. Die Einarbeitung erfolgt unter der kontinuierlichen Supervision durch einen Oberarzt, der darüber hinaus als Mentor beim Einleben in die Klinik eine wichtige Hilfe ist. Damit gelingt die schnelle Integration der Mitarbeiter in das Team und in die Klinik. Bei der Weiterbildung kommen moderne Lehrmethoden und Verfahren wie beispielsweise die Durchführung von Punktionen unter sonographischer Supervision zum Einsatz. Damit sind Sicherheit und schneller Lernfortschritt gewährleistet.

Ärztlich Weiterzubildende

Schwerpunkte der Weiterbildung

  • Einsatz der Sonographie für Anästhesie, Regionalanästhesie  und Intensivmedizin
  • Regionalanästhesie (> 50% aller Eingriffe werden mit RA-Verfahren durchgeführt)
  • Geburtshilfliche Anästhesie
  • Anästhesie bei kardiovaskulären Vorerkrankungen

Zentrale Bestandteile der Weiterbildung

  • Tätigkeit unter Supervision
  • Persönlicher Mentor für die Weiterbildung
  • Feste Rotationen in der Weiterbildung
  • Regelmäßige hausinterne Fortbildungen (Landesärztekammer-zertifiziert)
  • Regelmäßige Weiterbildungsgespräche
  • Strukturierte Personalgespräche
  • Freistellungen für besondere Fortbildungsmaßnahmen

Hospitationen und Austausch mit anderen Kliniken zur Vertiefung spezieller Weiterbildungsinhalte wie z.B. thoraxchirurgische Eingriffe

Weiterbildungskonzept Intensivmedizin für ärztliches Personal

Der Chefarzt der Klinik besitzt die volle Weiterbildungsermächtigung für die Facharztbezeichnung "Anästhesiologie" und die Zusatzbezeichnung  der "Intensivmedizin".

Assistenz- und Fachärzte der anästhesiologischen, operativen und medizinischen Kliniken des Hauses werden kontinuierlich zur Erlangung der Facharztqualifikation und der Zusatzbezeichnung weitergebildet. Ein Weiterbildungsabschnitt beträgt in der Regel 6 Monate.

Die theoretische und praktische Weiterbildung auf der Intensivstation folgt einem Weiterbildungscurriculum, das der gültigen Weiterbildungsordnung entspricht. Dem Einsatz im 2-Schichtsystem der Station geht eine angeleitete Einarbeitungszeit voraus.

Die theoretische und praktische Weiterbildung geschieht sowohl bettseitig als auch im Rahmen eines anästhesiologisch-intensivmedizinischen Fortbildungscurriculums und wird durch strukturierte Fachgespräche mit dem ständigen Oberarzt der Station begleitet.
Besonderen Wert wird auf das Vermitteln einer zeitgerechten und leitlinienkonformen Intensivmedizin gelegt. Darüber hinaus ist das Erlernen aller durchgeführten praktischen Interventionen und Maßnahmen zentraler Weiterbildungsgegenstand.

Zum Ende eines Weiterbildungsabschnittes findet ein Abschlussgespräch mit dem ausbildenden  Oberarzt statt. Die Beurteilung erfolgt bidirektional, die regelmäßige Evaluation der allgemeinen und personenbezogenen Ausbildungsqualität liegt uns sehr am Herzen.

Auf unserer modernen Interdisziplinären Intensivstation unter anästhesiologischer Leitung mit 22 Beatmungsbetten werden Sie alle notwendigen intensivmedizinischen Kenntnisse und Techniken strukturiert erlernen. Sie werden bei allen Schritten durch Oberärzte und Fachärzte supervidiert. Wir legen großen Wert auf ein kollegiales Team und angenehme Arbeitsbedingungen, die den modernen Anforderungen an unseren Beruf gerecht werden. Ausbildung nehmen wir im Team sehr ernst, es gibt zahlreiche Angebote an internen Fortbildungsmaßnahmen. Der Besuch externer Fortbildungen wird vom Haus großzügig unterstützt. Ins Besondere die Erlangung der Zusatzbezeichnung Notfallmedizin wird von unserer Klinik explizit gewünscht und entsprechend gefördert.

Weiterbildung für Pflegekräfte

In enger Zusammenarbeit mit der unsrem Hause angegliederten Schule für Krankenpflege bieten wir für bereits examinierte Krankenpfleger/innen die Fachweiterbildung für Intensivpflege und Anästhesie an. Alle zwei Jahre bilden wir als staatlich anerkannte Ausbildungsstätte ca. 15 Mitarbeiter/innen unseres Hauses und externer Kliniken aus.

Grundlage dieser Weiterbildung ist die Weiterbildungs- und Prüfungsordnung für Pflegeberufe des Landes Baden-Württemberg. Leiter der Fachweiterbildung ist der Chefarzt der Abteilung für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin. Grundlegende Voraussetzung für die Teilnahme an der Fachweiterbildung ist eine abgeschlossene Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpfleger.

Die zweijährige Weiterbildung erfolgt berufsbegleitend. Neben praktischen Ausbildungsabschnitten in der Anästhesie, auf der Intensivstation, in medizinischen Funktionseinheiten und im Rettungsdienst, werden insgesamt 760 Stunden fachtheoretischer und fachpraktischer Unterricht durchgeführt. Zum Abschluss der Weiterbildung werden eine praktische und eine mündliche Prüfung abgelegt. Der Begriff Fachkrankenschwester respektive Fachkrankenpfleger ist eine geschützte Berufsbezeichnung. Die Teilnehmer erhalten ein Prüfungszeugnis und eine Urkunde die berechtigt, die Berufsbezeichnung "Krankenschwester bzw. Krankenpfleger für Intensivpflege und Anästhesie (DKG)" zu führen.