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Diak goes Tansania

Mit dem Projekt „Diak goes Tansania“ wollen wir uns für eine bessere Gesundheitsversorgung in Tansania, konkret im Faraja Hospital in Himo am Fuße des Kilimanjaro, einsetzen. Wir fokussieren uns dabei auf die Aus- und Weiterbildung des medizinischen Personals durch Trainings in Tansania und durch Hospitationen in Deutschland. Wir, das sind Ärzte und Pflegekräfte der Klinik für Anästhesie und operative Intensivmedizin am Diak.

Die medizinische Versorgung in Tansania, insbesondere die Sicherheitsstandards im Bereich der Anästhesie, befinden sich auf einem sehr niedrigen Niveau. In den meisten Fällen wird eine Vollnarkose einer regionalen Betäubung vorgezogen. Einfache Kenntnisse und benötigte Materialien fehlen in den meisten Fällen. Treten Probleme mit der Beatmung oder der Kreislauffunktion auf, fehlen Ausbildung und Ausstattung um angemessen zu reagieren. Die Folge ist eine hohe Sterblichkeit der Patienten.

Nicht nur der Mangel an Materialien ist ein Problem. Die medizinische Ausbildung des Personals entspricht nicht der, die Ärzte und Pflegekräfte in Europa durchlaufen. Daher hat das Fachpersonal häufig nicht ausreichend Kenntnis darüber, wie in bestimmten Situationen mit einfachen Mitteln adäquat reagiert werden kann. Mit Hospitationen in Deutschland und Trainingsprogrammen in Tansania möchten wir gemeinsam dafür arbeiten, dass die medizinische Fachkompetenz der Kollegen vor Ort gesteigert werden kann.

Deshalb: Hospitation in Deutschland + Training in Tansania – dafür brauchen wir Ihre Unterstützung

Mit Ihrer Hilfe wollen wir die ungenügenden Zustände vor Ort angehen und uns für eine bessere Gesundheitsversorgung der Menschen vor Ort einsetzen. Wir fokussieren uns dabei auf die Aus- und Weiterbildung des medizinischen Personals. Das Projekt besteht aus zwei zusammenhängenden Teilbereichen: der Weiterbildung des medizinischen Personals durch einerseits Trainings in Tansania und andererseits Hospitation tansanischer Ärzte in Deutschland. Unser Projekt folgt dabei dem „Train-the-Trainer“-Prinzip. Das bedeutet, dass wir unser Wissen an medizinische Mitarbeiter weitergeben, die anschließend das Erlernte selbst mit Hilfe von Übungsmaterialien weitergeben. Durch das Prinzip der „Hilfe zur Selbsthilfe“ erhöhen wir Nachhaltigkeit und Reichweite des Projektes. Ein Maximum medizinischen Personals kann für Notfälle in der Klinik geschult werden.

In unserem notfallmedizinischen Training fokussieren wir uns auf das ABCDE-Schema. Dieses international etablierte und anerkannte Schema hilft zuverlässig, auch in komplexen Notfallsituationen die Übersicht zu behalten, lebensbedrohliche Zustände sofort zu erkennen und die richtigen Maßnahmen fachgemäß einzusetzen. Ergänzt wird das Schema um ein Reanimationstraining.

Nicht nur wir sondern auch alle medizinischen Mitarbeiter und die Bevölkerung vor Ort in Tansania sind dringend auf Ihre Unterstützung angewiesen. Da das Projekt bereits erfolgreich gestartet ist, wünschen wir uns von Herzen, es ebenso erfolgreich fortsetzen und dadurch nachhaltig medizinische Sicherheit schaffen zu können. Seien Sie Teil von Diak goes Tansania und lassen Sie uns gemeinsam im Alltag Menschenleben retten!