Für die Verleihung des Zertifikats unterzogen sich die Fachbereiche Unfallchirurgie und Neurochirurgie im Diak einem intensiven Prüfverfahren (Audit), das von einem unabhängigen und von der DWG beauftragten Institut durchgeführt wurde.
Für die Zertifizierung wurden sämtliche Strukturen, Behandlungsabläufe sowie die personellen und apparativen Ausstattungen genauestens kontrolliert. Zu den zentralen Kriterien gehörten unter anderem die personelle Fachexpertise, die technische Ausstattung, die interdisziplinäre Kooperation und die Notfallbereitschaft (24/7). Auch die Transparenz und die kontinuierliche Verbesserung der Therapien sind ein wichtiger Baustein eines Wirbelsäulenspezialzentrums: Jeder einzelne operativ versorgte Fall einer Wirbelsäulenerkrankung wird detailliert im Wirbelsäulenregister der DWG dokumentiert. Die Fälle werden dann in sogenannten „Komplikationsbesprechungen“ evaluiert, um damit eventuelles Verbesserungspotenzial zu identifizieren.
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